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Aus der Tätigkeit als IT-Dienstleister können vielfältige Ansprüche – gerechtfertigt oder nicht – auf Sie zukommen. Die Verletzung von Marken- oder Urheberrechten, verpasste Fristen oder Fehler bei der Programmierung stören nicht nur den laufenden Betrieb Ihres Auftraggebers, sondern haben im Ernstfall konkrete Umsatzeinbußen zur Folge, für die der IT-Unternehmer aufkommen muss.

Versichert sind alle branchentypischen Tätigkeiten im Sinne einer offenen Berufsbilddeckung wie zum Beispiel

  • Hardware-Herstellung, -Implementierung, -Reparatur, -Pflege, -Handel
  • Software-Herstellung (Programmierung), -Implementierung, -Pflege, -Modifizierung, -Handel
  • IT- und TK-Beratung, -Schulung, -Analyse
  • Datenerfassung und Datenbearbeitung
  • IT-Gutachtenerstellung und IT- Sachverständigentätigkeit
  • Planung, Einrichtung und Organisation von Netzwerken
  • Providerleistungen: zum Beispiel Host-, Content-, Access-Providing, Cloud-Computing, Software as a Service
  • Internet-, Intranet- und Online- Dienstleistungen: zum Beispiel Domain- Service, Webdesign, SEO, SEM
  • Rechenzentrumsbetrieb, Datenerfassung, -speicherung, -verarbeitung
  • Unternehmens- und Personalberatung im IT Bereich
  • Freelancer Einsatz in Großprojekten, Projektarbeit und Projektleitung
  • Projektvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung

Versicherungsleistung

  • Mitversicherung von vertraglichen,privatrechtlichen und öffentlich-rechtlichen Ansprüchen
  • Keine Entschädigungsgrenze für Vertragsstrafen bei Verletzung
    von Geheimhaltungspflichten, Datenschutzvereinbarung und pauschalen Schadenersatz
  • Ansprüche nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Verstöße gegen Wettbewerb und Werbung
  • Eigenschaden bei berechtigtem Rücktritt desAuftraggebers
  • Vertrauens- und Betrugsschäden
  • Obhutsschadenversicherung für gemietete, geliehene oder gepachtete Gegenstände
  • Rechtschutz für Insolvenzanfechtung-, Straf- und Vergütungsklagen
  • Tätigkeiten weltweit versichert
  • Keine Beschränkung der Nachmeldefrist
  • Nachhaftung bei dauerhafter Aufgabe der Versicherungstätigkeit
  • Mitversicherung von freien Mitarbeiter und Subunternehmern
  • Ansprüche aufgrund der Verzögerung einer Leistung
  • Daten- und Cyber-Drittschäden
  • Verletzung gewerblicher Schutzrechte wie zum Beispiel Patent-, Marken-, Domain, Lizenz und Urheberrechte
  • Ansprüche wegen Veröffentlichungen im Zusammenhang mit Produkten und Dienstleistungen (zum Beispiel auf Webseiten, in den sozialenBlogs) Vermögenseigenschadenversicherung durch mitversicherte Personen und Key Man Absicherung (optional)
  • Cyber- und Dateneigenschadenversicherung (optional)
  • D&O-Außenhaftungsversicherung (optional)
  • Medien oder auf Blogs
    Vermögenseigenschadenversicherung durch mitversicherte Personen und Key Man Absicherung (optional)
  • Cyber- und Dateneigenschadenversicherung (optional)
  • D&O-Außenhaftungsversicherung (optional)

Deckungsbestandteile

  • gesetzliche Haftpflichtansprüche
  • öffentlich-rechtliche Haftpflichtansprüche
  • vertragliche Haftpflichtansprüche
  • verschuldensunabhängigen Haftpflichtansprüchen (zum Beispiel Service Level Agreements)
  • Verzugsschäden
  • Daten- und Cyber-Drittschäden
  • Verletzungen von Datenschutzgesetzen und Geheimhaltungspflichten
  • Verletzungen von Schutzrechten (zum Beispiel Marken-, Domain-, Lizenz-, Urheberrechte/ Namens-, Persönlichkeitsrechte)
  • Verstößen gegen Wettbewerbs- und Kartelrecht sowie unlautere Werbung
  • Verletzung von Patentrechten (nicht nur Rechtsschutz)
  • Vertragsstrafen aufgrund Verletzung von Geheimhaltungspflichten/ Datenschutzvereinbarungen
  • Verstößen gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Eigenschäden (zum Beispiel bei Rücktritt des Auftraggebers, Vertrauensschäden, Reputationsschäden)
  • Vertrauensschaden- und Betrugsversicherung
  • Straf- und Vergütungsrechtsschutz
  • Umfangreiche Assistance-Leistungen (Online-Forderungsmanagement, Online Rechtsservice, Trainings- und Präventionsmaßnahmen zu Daten- und Cyber-Sicherheit)
  • Unbegrenzte Nachmeldefrist
  • Nachhaftung wegen der dauerhaften Aufgabe der versicherten Tätigkeiten
  • Rückwärtsversicherung ohne Bestehen eines Vorvertrags

optionale Zusatzbausteine

  • Eigenschäden durch mitversicherte Personen/Key Man
  • Cyber- und Dateneigenschadenversicherung
  • Schäden aus organschaftlicher Tätigkeit (D&O-Außenhaftung)
  • Betriebshaftpflichtrisiken (Tätigkeitsschäden, Schlüsselverlustschäden, Mietsachschäden ohne Sublimite) – Obhutsschäden für gemietete, geleaste oder geliehene Gegenstände (Entschädigungssumme bis € 50.000)

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Highlights und Neuerungen im Tarif 2019

  • Versicherungssummen stehen dreifach zur Verfügung
  • Optionale Selbstbehaltsvarianten in der Vermögensschadenhaftpflicht
  • Patenthaftpflicht
  • Erweiterung der Eigenschadenversicherung durch mitversicherte Personen um die Key Man Absicherung
  • Erweiterung der versicherten Tätigkeit um Projektvermittlung und Arbeitnehmerüberlassung
  • Keine Beschränkung mehr bei der Nachmeldefrist
  • Nachhaftung bei dauerhafter Aufgabe der Versicherungstätigkeit
  • Keine Entschädigungsgrenze mehr für pauschalen Schadenersatz und Vertragsstrafen bei Verletzung von Datenschutzvereinbarungen

Schadenbeispiele:

Programmierfehler lässt Gewinne platzen

Ein freiberuflicher Programmierer entwickelt eine Datenbanksoftware zum Versand von 12.000 Online-Mailings für ein Modeunternehmen. Aufgrund eines Fehlers in der Programmierung werden die formatierten Mailings falsch versendet. Das Unternehmen eröffnet Schadenersatzklage gegen den Programmierer wegen entgangenem Gewinn von 120.000€.

Cyber-Eigenschaden

Der Mitarbeiter einer Onlineagentur öffnet den Anhang einer E-Mail, welcher einen Verschlüsselungstrojaner beinhaltet. Alle Daten auf den Systemen der Agentur werden somit unlesbar gemacht. Die Kosten für die IT-Forensik sowie die Entfernung der Schadsoftware und Installation neuer Sicherheitssoftware betragen 26.000€.

Verzugsschaden

Ein IT-Unternehmen ist mit der Wartung und dem Support der Computersysteme eines Logistikunternehmens betraut. Bei einem Systemausfall kann das IT-Unternehmen die vereinbarte Reaktionszeit von einer Stunde nicht einhalten. Erst nach 7 Stunden laufen die Systeme wieder. Der Auftraggeber verlangt für die verzögerte Leistungserbringung Schadenersatz in Höhe von 50.000€.

Beratungsfehler

Ein IT-Berater empfiehlt einem Energieversorger eine Verwaltungs-Software. Nach der Implementierung der Software stellt sich heraus, dass das Produkt nicht für die Verwaltung von Verbrauchsdaten geeignet ist. Dem Energieversorger entsteht durch Anschaffung und Implementierung einer neuen Software ein Schaden von 73.000€.

D&O – Außenhaftung

Der Geschäftsführer eines IT-Unternehmens verpasst es, den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens rechtzeitig zu stellen. Trotz Insolvenzreife leistet er verbotene Zahlungen an Lieferanten. Der Insolvenzverwalter fordert alle verbotenen Zahlungen ab Insolvenzreife vom Geschäftsführer persönlich zurück. Die Forderung beläuft sich bei zweimonatiger Verschleppung auf 70.000€.

Cyber – Drittschaden

Ein IT-Unternehmen implementiert ein Shopping – Tool für einen Spielwaren-Zulieferer. Dabei wird ein bis dato nicht registrierter Virus ins Netzwerk des Auftraggebers eingeschleust. Das gesamte interne Netzwerk ist befallen. Bis zum Abschluss der Systembereinigung steht der Betrieb still. Das Unternehmen verklagt den Dienstleister auf Sachschaden und entgangenen Gewinn in Höhe von 600.000€.

Vermögensschaden durch Mitarbeiter

Der Mitarbeiter eines IT-Unternehmens verursacht grob fahrlässig den Verzug eines Projektes. Der Auftraggeber entzieht dem Unternehmen daraufhin das Projekt. Das IT-Unternehmen nimmt daraufhin seinen Mitarbeiter in Anspruch. Der Schadenersatz wird in Höhe von 12 Monatsgehältern geltend gemacht.

Verletzung von Schutzrechten

Ein IT-Unternehmen veröffentlicht ein neues Software Tool. Ein Konkurrierendes Unternehmen erhebt einen Unterlassungsanspruch, da dieses eine Software mit gleichem Namen bereits früher auf den Markt gebracht hat.
Die Forderungen belaufen sich inklusive Lizenzgebühren auf 30.000€.

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